DidakTIPPs
Synchrone und asynchrone Lehre
Die Frage, die sich Lehrende bei der Planung ihrer Lehrveranstaltung stellen müssen, lautet nicht „Lehre ich digital oder nicht?“ sondern vielmehr „Was macht didaktisch Sinn und was nicht?“. Es gibt kein Entweder-oder – eine gelungene Mischung aus synchroner und asynchroner Lehre macht den Unterschied!
Synchrone Lehre bedeutet, dass Lehrperson und Studierende gleichzeitig in einem definierten Zeitraum mit fixem Start- und Endzeitpunkt teilnehmen. Besonders Inhalte, die gemeinsam erarbeitet werden müssen oder durch ihre Komplexität nicht selbsterklärend sind, sollten in gemeinsamen Sessions behandelt werden. Da die gemeinsame Zeit mit den Studierenden kostbar ist, sollte es ausreichend Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, zu diskutieren und die Inhalte einzuüben.
Asynchrone Lehre hingegen findet orts- und zeitunabhängig statt. Besonders theoretisches oder prozessuales Wissen lässt sich effektiv in asynchronen Formaten wie Lernmodulen oder Lernvideos vermitteln. Asynchrone Lehre bedeutet aber nicht, dass der Kontakt zwischen Lehrperson und Studierenden zum Erliegen kommt. Im Gegenteil! ILIAS bietet verschiedene Kanäle, um einen Austausch zu ermöglichen.